Rinder und Wölfe

Rinder und Wölfe

Kühe und Rinder, mit und ohne Hörner, werden inzwischen auch von einzelnen Wölfen angegriffen und verletzt. Das Risiko bei einem solchen Angriff verletzt zu werden, ist offenbar nicht ausreichend groß, um Wölfe von solchen Angriffen abzuhalten. Oft ist eine Früh- oder Fehlgeburt bei den Rindern die Folge.

Nach einem Wolfsangriff auf eine Rinderherde genügt oft auch nur das Auftauchen von einem Wolf am Rand der Weide, um die Tiere in Panik zu versetzen und ausbrechen zu lassen. Für den Bauern bedeutet das, die Herde ist für lange Zeit im Umgang unberechenbar, das totgeborene Kalb kann nicht verkauft werden, die Milchleistung geht zurück. Für die Gesellschaft bedeutet das, dass Rinder, die von Wölfen aus der Weide gejagt werden, vermehrt auf Verkehrsstraßen gelangen. In Norddeutschland landete auf diese Weise ein Pferd auf dem unbesetzten Beifahrersitz. Gott sei Dank überlebte der Fahrer. Weidetierhaltung ist gelebter Insektenschutz! Die Hinterlassenschaften von Weidetieren sind Insektenparadiese. Sie werden für die Aufzucht der Larven benötigt. Mit diesen wiederum füttern Vogeleltern ihre Jungvögel. Das kann kein künstliches Insektenprogramm leisten.

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